Aktuelles swap_horiz

Presseerklärung zur Veröffentlichung des Kurzgutachtens des BGM

Von mehreren Seiten wurden wir als idisb e.V. (vorm. wüstenstrom) angefragt, ob wir im Zusammenhang eines möglichen Verbots von Konversionstherapie unser Beratungsangebot bedroht sehen? Hierzu erklären wir:

Presseerklärung: Betreibt das idisb e.V. (vorm. wüstenstrom) Konversionstherapie

Da wir im Rahmen des geplanten Verbots um Konversionstherapie durch den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn immer wieder als Organisation genannt werden, die scheinbar Konversionstherapie anbietet, erklären wir mit heutigem Tag nochmals Folgendes zusammenfassend zur Sachlage:

Richtigstellung zum ARD-Beitrag „Undercover in der Konversionstherapie“ - auf YouTube

In dem Beitrag wird unter anderem ein heimlich gefilmtes Beratungsgespräch in unseren Beratungsräumen gezeigt. Aus rechtlichen Gründen wurde der so entstandene Originalton aber nicht ausgestrahlt, sondern der Journalist Timm Giesbers berichtet aus dem Gedächtnis, was in welcher Situation gesagt worden sei - und verdreht dabei einige Tatsachen und macht unwahre Tatsachenbehauptungen.

Wikipedia – viele veraltete und auch falsche Aussagen über unsere Arbeit

Lange hatten wir den Wikipedia-Eintrag über wüstenstrom nicht beachtet. Wir waren davon ausgegangen, dass sich Menschen, die sich über unsere Arbeit informieren wollen, eher auf unserer eigenen Webseite www.idisb.de umsehen. Doch gibt es offenbar auch viele, gerade auch Journalisten und wohl auch Politiker, die den Wikipedia-Eintrag als Informationsquelle verwenden. Daher heute einige dringend nötige Richtigstellungen.

Konversionstherapie - eine unnötige Debatte

Im scheinbaren Kampf um Menschenrechte könnte es verboten werden, dass Menschen vorurteilsfrei und ergebnisoffen die Zusammenhänge ihrer Sexualität und ihres sonstigen Empfindens und Erlebens erforschen und dabei unterstützt werden. Es könnte verboten werden, dass Menschen Hilfe darin erfahren, konflikthaft empfundene Homosexualität nicht auszuleben. Erst recht könnte es verboten werden, dass Menschen, die sich bislang als homosexuell erleben, darin begleitet werden, heterosexuelle Potentiale in ihrer Sexualität zu erkunden und zu entfalten. Und das nicht nur für von den Krankenkassen zugelassene Psychotherapeuten - sondern für jeden Seelsorger und Berater in Deutschland.