Entwicklungssensible Pädagogik swap_horiz

Die entwicklungssensible Pädagogik wird in unserem Institut seit 2012 entwickelt und umfasst im wesentlichen drei Arbeitsrichtungen:

  • Entwicklungssensible Sexualpädagogik ESSP: Diese Form der Sexualpädagogik, die beim Kind und Jugendlichen und seinen entwicklungspsychologischen Voraussetzungen ansetzt, will Menschen, die mit Erziehung von Kindern und mit Begleitung von Jugendlichen zu tun haben, zurüsten. Dies kann durch Module geschehen, die in einer Gemeinde durchgeführt werden oder wird als Fortbildungsprogramm für Pädagogen, Sozialarbeiter, Jugendleiter, etc. angeboten oder in Form des acht Module umfassenden Hochschulstudiengangs „Leib - Bindung - Identität“.
  • Kindschutz: Seit Verabschiedung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (KICK = Kinder- und Jugendhilfeweiterentwicklungsgesetz), am 1.10.2005, wurde der Schutzauftrag der Kinder- und Jugendhilfe bei Gefährdung des Kindeswohles verstärkt. Im Rahmen dieser Gesetzeslage müssen auch die freien und verbandlichen Träger der Jugendarbeit den Schutz des Kindeswohls in ihren Einrichtungen und Gemeinden umsetzen. Hierbei beraten und begleiten solche Fachkräfte bei uns, die im Bereich Kindschutz und Kindeswohlgefährdung zertifiziert sind. Ebenso führen wir Erstberatungen bei dem Verdacht von Kindeswohlgefährdung durch.
  • Schematheoretische Pädagogik: Schematheoretische Pädagogik wurde aus unserem Beratungsansatz entwickelt und wird heute bereits an verschiedenen Schulen, Internaten oder im pädagogisch begleiteten Jugendstrafvollzug angewendet. Die schematheoretische Pädagogik bedient sich einer Fallkonzeption, die hilft, Schritte der pädagogischen Begleitung von jungen Menschen entwicklungsbezogen zu verstehen und im Erziehungsalltag umzusetzen. Die Schematheoretische Pädagogik wird derzeit als In-House-Schulungen angeboten. (Anfrage Kontakt)
  • Entwicklungssensible Medienpädagogik: In der Zusammenarbeit mit christlichen Schulträgern hat sich ein Konzept der Medienpädagogik entwickelt, das junge Menschen an einen altersbezogenen, sinnvollen Umgang mit Medien und zu einem reflektierten, selbstbestimmten Umgang mit Neuen Medien heranführen möchte. Das Konzept wird als In-House-Schulung angeboten. (Anfrage Kontakt)